Schröpfen

 

Als der Mensch anfing, sein eigenes Körperbewusstsein zu entwickeln, dachte er auch über seine Leiden und Probleme nach. Verletzungen

wie z. B. Beulen oder Furunkel wollte er selbstverständlich auf dem schnellsten Weg wieder loswerden. Ein Aberglaube sagte ihm, dass

diese Beeinträchtigungen Dämonen wären, die sich unter der Haut festgesetzt hatten. 

Das Aufritzen der Haut brachte rasch eine Schmerzlinderung, wurde

sehr oft angewendet und im Laufe der Zeit weiter verfeinert. Aber es reichte nicht immer aus, die Haut einfach aufzuritzen. Die Erreger oder Verursacher der Schmerzen mussten ausgeleitet werden - und das war

der Beginn der Schröpftherapie.

 

Erste Aufzeichnungen für die ärztliche Anwendung der Schröpfmethode fand man auf einem Arztsiegel aus der Zeit um 3300 v. Chr.

Die Schröpfmethode wurde auch in Indien, China, Ägypten und im alten Griechenland anerkannt.

Die Griechen hatten sogar einen Gott des Schröpfens - Telesphorus.

Hippokrates gab schon in der Antike detaillierte Anweisungen und Verordnungen für dieses Verfahren.

Im Laufe der Jahrhunderte kam das Schröpfen allerdings in Verruf. Es wurde für alles und jedes, als sogenanntes "Allheilmittel" angewandt

aber die gewünschten Heilerfolge blieben oft aus. 

Im 18. ud 19. Jahrhundert erlebte die Schröpfbehandlung wieder einen Aufschwung und sie hat sich bis in unsere Zeit gehalten. 

 

Mittels Schröpftherapie wird die Zirkulation von Qi, Blut und Körper-flüssigkeiten angeregt und dabei werden die Selbstheilungskräfte des Organismus gestärkt. 

 

Die Schröpftherapie ist unterstützend bei:

 

* Rückenschmerzen und Verspannungen im oberen Rücken

   (Schultern, Nacken)

* Kopfschmerzen, Migräne

* Frauenspezifische Probleme

* Cellulitis

* Verdauungsproblemen

* Verkühlung, Erkältung, grippale Infekte, Husten